Argus – Das digitale Fundbüro

Argus – Das digitale Fundbüro

Was ist Argus?

Argus ist ein digitales Fundbüro, das Suchende und Finder dabei unterstützt, die Erfassung eines Fundes unkomplizierter zu machen, um den Suchenden schnellstmöglich wissen zu lassen wo seine verlorene Sache ist.

Argus ist für jeden nützlich, der schon einmal etwas verloren oder etwas gefunden hat.

Und was kann Argus?

Das Besondere an Argus ist, dass der Suchagent die aktive Suche für den Nutzer übernimmt. Dieser wird dann, basierend auf den Angaben seiner Suchanfrage, bei einer möglichen Übereinstimmung kontaktiert.

Aber warum ein digitales Fundbüro als Projekt?

Wir haben einen persönlichen Bezug zu dem Thema Fundgegenstände, da uns 2018 in der Bahn bei Stuttgart, ein wichtiger Schlüsselbund verloren ging. Im Laufe der nächsten Tage musste man 12 Anrufe tätigen und zahlreiche Webseiten durchsuchen, um wieder an sein verlorenes Eigentum zu kommen. Zwei Wochen später tauchte der Schlüsselbund dann in einer Sammelzentrale der Deutschen Bahn in Ulm wieder auf.

So wie wir es erlebt hatten, kann das Finden eines verlorenen Objektes zu einem langatmigen Prozess werden. Wir wollen in unserem Projekt eine sofortige Online-Registrierung von Gegenständen in einer deutschlandweiten Datenbank ermöglichen. So machen wir der Bevölkerung verlorene und gefundene Gegenstände frühstmöglich einsehbar. Nach dem Abschluss der Fundregistrierung wird eine automatische Benachrichtigung an das nächstgelegene Fundbüro geschickt. Das ermöglicht es dem Finder, den Gegenstand mit nach Hause zu nehmen und er kann diesen nach sechs Monaten sein Eigentum nennen. Wenn der Anspruch an dem Fund abgelehnt wird, kann der Finder diesen nach der Registrierung einfach im Fundbüro abgeben. Falls das zeitlich für ihn nicht möglich ist, kann er den Gegenstand in einer Argus-Fundzweigstelle abgeben. Dies sind Läden, die sich dazu bereit erklärt haben, Fundgegenstände entgegenzunehmen und temporär zu lagern. Optional kann ein Fundobjekt auch bei einer Argus-Fundpackstation abgegeben werden. Die deutschlandweit aufgestellten DHL-Packstationen haben speziell zugewiesene Argus-Schließfächer, die rund um die Uhr für Finder und Suchende erreichbar sind.

Die Desktop-Anwendung

Während für Argus zwar stehts "mobile first" unser Motto war, konzipierten wir auch noch eine Desktop-Version des digitalen Fundbüros.
Auf dieser sind genau die gleichen Funktionen wie auf der mobilen Website verfügbar und ist für die Nutzer ausgelegt, die solche Anliegen lieber in Ruhe und zuhause am PC erledigen.

Die Mitarbeiter-Ansicht

Da Suchende oder Finder aber nicht unsere einzigen Nutzer sind, überlegten wir uns noch wie die Oberfläche für die Mitarbeiter von Fundbüros oder den Fundzweigstellen aussehen könnten.
Diese ist darauf ausgelegt, die Verlust- und Fundmeldungen zu archivieren, bietet aber natürlich auch noch die Möglichkeit, Verlust- oder Fundmeldungen zu erstellen.

Unsere Plakatkampagne

Als Letztes konzipierten wir noch eine Plakatkampagne. Diese dient dazu Argus bekannt zu machen und wird an strategischen Standorten zu sehen sein.
Dazu zählen unter anderem Bus- oder Bahnhaltestellen, wo man nach dem Aussteigen aus dem Bus oder der Bahn realisiert, dass man etwas darin vergessen hat und durch das Plakat direkt abgeholt wird und weiß was zu tun ist.
Ein anderer Standort wären noch Rathäuser oder andere Behörden, wo der mögliche Nutzer meist viel Zeit mit dem Warten verbringt und sich so das Plakat anschaut. In diesem Falle wirkt die Kampagne mehr präventiv.
Die Bildmotive sind so gewählt, dass sie den Nutzer zum schmunzeln bringen und dazu verloren gegangene Objekte zeigen, die man zwar so wie auf dem Plakat niemals zusammen sehen würde, aber von der Thematik her zusammenpasssen könnten.